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              Welcome to Ernestos Groove Club

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Der Werwolf aus Aussee Schlagzeuger Ernst Grieshofer über sein Projekt „Werewolf“.

Frage: Dein erstes Soloprojekt steht unter dem Namen „Werewolf“. Wie sehr identifizierst du dich mit diesem Titel?

E.G.: Sehr. Die Geschichten rund um den Mythos Werwolf haben mich schon immer sehr beeindruckt. Wir sprechen oft auch von dem „ Tier in uns“, und für mich ist die Geschichte einer Verwandlung eines menschlichen Wesens in ein tierisches Wesen der Ausgangspunkt meines Soloprojektes. Tierisch ist nicht immer negativ zu sehen und bedeutet nicht unbedingt bestialisch, auch wenn das der Werwolf gelegentlich ist, aber es ist das sozusagen unzensurierte emotionale „Coming out“. Mit allen Höhen und Tiefen. Für mich ist es auch ein nach außen tragen innerer Spannungen, die ich selbst wie jeder andere Künstler am Instrument zu verwirklichen versuche.

Frage: Wie soll man sich dieses Soloprojekt vorstellen?

E.G.: Grundsätzlich sind alle Titel spontan entstanden, quasi improvisierend. Im Nachhinein aber, habe ich diese Improvisationen zu einem Großteil fixiert. Ich arbeite dabei nicht nur mit dem herkömmlichen Drum- Set, sondern steuere auch über Trigger verschiedene Sounds von einem Synthesizer an. Die meisten Stücke sind auch eine Splittung meiner selbst. Ich spiele mit der linken Hand entweder Percussion oder Synthesizer und mit der rechten Hand und den Füßen das Drum- Set. Durch diese Spielweise kann ich meine Ideen besser verwirklichen, da ich ja immer schon eine große Vorliebe für das Klavierspiel gehabt habe und diese Verbindung zwischen dem intellektuellen und emotionalen ( melodischen und rhythmischen= menschlich, tierische Ebene) auch sozusagen die Dichotomie des Werwolfs widerspiegelt. Dieses Projekt stellt auch gleichzeitig einen Punkt in meiner Entwicklung dar.

Frage: Wie reagieren die Zuschauer auf die Musik?

E.G.: Die Reaktionen vom Publikum sind schwierig einzuschätzen, da man ja meistens keine negative Kritik von ihnen zu hören bekommt. In der Regel wenden sich eher die Interessierten an mich. Natürlich sind diese Reaktionen überaus positiv. Als ich „ Werewolf“ zum ersten Mal präsentiert habe, wussten die Zuschauer überhaupt nicht was auf sie zukommen wird. Die Reaktionen waren interessanterweise beim jungen als auch beim älteren Publikum, das ja nicht vorbelastet war, sehr positiv.

Frage: Wie lange willst du noch als „Werewolf“ durch die Musikwelt geistern?

E.G.: Im Moment ist kein Ende absehbar, da ich dieses Programm ja noch nicht so oft gespielt habe, wie zum Beispiel Michael Jackson sein „Thriller“ - Album präsentiert hat. Und weil ich dieses Programm von einem Solo- Programm in ein Band- Programm transformiert habe. Was aber nicht heißen soll, dass ich es nicht mehr Solo spielen werde. Dabei habe ich viele Drum- Parts für Streichquartett, Kontrabass und Saxophon arrangiert, wodurch einige Ideen eine neue Dimension erreichen. Paradoxerweise habe ich dieses Programm als Grundlage für eine Kirchenmesse verwendet, wo ich versuche die Leiden Jesu darzustellen, da ja auch zwei gegensätzliche Kräfte in ihm arbeiten. Mir geht es bei dieser Thematik auch um die Versuchung. Sowie Jesus in der Wüste versucht war aber eben nicht dem Teufel erlegen ist, der Werwolf aber schon. Die Versuchung ist die größte Spannung in der sich jeder Mensch nicht nur einmal Zeit seines Lebens befindet. Diese Messe werde ich auch jetzt noch zusätzlich für einen Chor bearbeiten und obwohl dieses Thema vordergründig nicht in die Kirche passt, erscheint es mir geradezu exemplarisch, da die Kirche selbst auch immer schon in diesem Spannungsfeld „Versuchung“ war und ist.

Frage: Wieviel Engagement hast du für dieses Projekt aufgebracht?

E.G.: Das Projekt unterliegt einem ständigen Wandel, zum einen wie schon vorher erwähnt vom Solo- Drumming zu einem Band- Projekt und später zu einer fast orchestralen Messe. Und so war mein Engagement nie zeitlich begrenzt und wie alle meine musikalischen Ideen aus der spontanen Lust entstanden.

Frage: Du hast das Schlagzeugspiel autodidakt erlernt. Welche Art von Disziplin erfordert dieser Lernprozess?

E.G.: Ich habe mir nicht nur das Schlagzeug- sondern auch das Klavierspiel, sowie Ziehharmonika und akustische Gitarre beigebracht. Die Disziplin ist dabei immer dieselbe, aber sie entsteht unter anderen Voraussetzungen, als beim herkömmlichen Unterricht. Sie basiert zu aller erst auf Freiwilligkeit und zum andern auf den dringenden Wunsch, den man in sich trägt, sich auf dem Instrument zu verwirklichen. Es war stets ein Verlangen, sonst bringt man ja gar nicht die Disziplin auf, ein Instrument autodidakt zu erlernen. Dieses Verlangen ist vergleichbar mit dem Hunger eines Werwolfs. Die Disziplin ist keine lineare sondern eher eine teleologische Zielgerichtetheit.

Frage: Hast du Vorbilder?

E.G: Mein größtes Vorbild ist Johann Sebastian Bach. Er hat Musik geschrieben, die mehr gegroovt hat als jene viele Jahrhunderte danach, obwohl er noch kein Schlagzeug kannte. Diese Musik ist einfach genial! Als Schlagzeuger war mir als Anfänger Terry Bozzio ein Vorbild, der zu dieser Zeit bei Frank Zappa tätig war und mit dem berühmten Album „Zappa Live in New York“ bekannt wurde. Fast zeitgleich, war ein anderer Schlagzeuger besonders wichtig für meine Entwicklung und zwar Jack DeJohnette. Von ihm habe ich die ersten Anregungen zu einem Schlagzeug- Solo- Projekt bekommen. Er war zuerst Pianist und wurde erst später zum Schlagzeuger und ich empfand oft Verbindungen zu seinem persönlichen Werdegang, da ich ja auch zuerst Klarinette lernte und erst später durch einen inneren Drang zum Schlagzeug kam.

Frage: Du hast jetzt nur Klassiker und Jazzmusiker genannt. Gibt es in der Popbranche jemanden, der dich beeindruckt?

E.G.: Ja. Als Songwriter finde ich Joni Mitchell und Sting beeindruckend. Als Schlagzeuger fand ich Jeff Porcaro, bis zu seinem Tod Drummer bei Toto, für Epochen prägend. Andererseits sind viele Jazz- Schlagzeuger im Bereich der Popmusik tätig. Und hier war einer der wenigen, Vinnie Colaiuta, die mich in diesem Genre überzeugten. Natürlich gibt es im Popbusiness viele außergewöhnlich talentierte Leute, aber sie werden oft oder meistens von den Produzenten auf den Durchschnittsgeschmack reduziert, dass ihre Fähigkeiten nur sehr rudimentär zur Geltung kommen.

Frage: Deine Wünsche für die Zukunft?

E.G.: Ich wünsche mir das meine Ideen nicht nur bei einem speziellen Publikum Anklang finden, sondern vielleicht auch bei einem größerem. Was mich besonders freuen würde, wäre wenn ich auch in unseren Breitengraden diese Anerkennung bekommen würde, die ich in vielen verschiedenen Ländern der Welt erfahren habe. In unserem Land beachtet man ja oft lieber den von Übersee kommenden, wodurch sich die Bedingungen für hiesige Musiker oft beträchtlich erschweren. Auch im Bereich des Endorsements kann man diese Entwicklung beobachten. Hier gibt es für die Europäer sicher noch großen Nachholbedarf.

Interview: Tamara Baumgartner Graz

The Werewolf from Aussee!


 
 
Drummer Ernst Grieshofer  about his solo- project “Werewolf”!
 
 
Q: Your first solo-project´s title is “Werewolf”. How much do you identify yourself with this  “Werewolf”?
 
E.G.: Much. The stories about the myth of the Werewolf always impressed me very much.Often we´re talking about “the animal in us” and for me this story of a metamorphosis from a human being into an animal is the starting point of my project.We shouldn´t see this “animal-thing” only negative,it doesn´t mean that is always brutal, of course the Werewolf seems like this, but it is the uncsensored emotional “Coming out”! With all ups and downs. For me it´s also showing this inner strain, that I´ll try to express, like any other musician, with playing my instrument.
 
Q: What could we expect from your solo-project?
 
E.G.: Basically all tunes are written spontaneously, improvised. Later then, I fixated the Improvisations. I don´t work only on the ordinary drum- set at all, but I steer over Trigger various sounds from a synthesizer on. Most of the tunes are a splitting from myself. With my left hand I either play percussion or synthesizer and with the right hand and feet the whole drum-set.
With this style of playing I can realize my ideas, because I always loved playing the piano and this combination between this intelectual and emotional (melodic and rhytmic=human, animal level) as you might say the reflecting of  “Dichotomie” of the Werewolf. This project also reflects the point of my personal growing.
 
Q: How does the audience like your music?
 
E.G.: That´s very hard to say, because you won´t hear any critics, nor positive or negative. Basically the people who are interested, will contact me personally. Of course these reactions are very positive. When I presented “Werewolf” first, the people didn´t know, what will happen to them. The reactions were an interesting thing, cause they were very positive, from both sides, old and young.
 
 
Q: How long will you personify the “Werewolf” in music?
 
E.G.: At the moment I don´t see an end, because I didn´t play this program as often as, for example Michael Jackson played his “Thriller”! Because I´ve changed my solo-project into a Band Project. What doesn´t mean, that I won´t never play it again solo. I have much drum parts arranged for an orchestra, acoustic Bass and Saxophon, whereby some ideas reach another dimension. Paradoxically this program was basically written for a church concert, where I try to show the suffer from Jesus, because deep inside he had to handle two different strengths. With my program I want to talk about temptation.
Like jesus was attempted in the desert, but didn´t attempt the devil, but so did the Werewolf. Temptation is the biggest  challenge, where people find themselves more than once in their whole life. I want to add a choir to the church concert, although the Werewolf thing doesn´t fit in, but it seems to to me very exemplary, because the church always fights with the meaning of temptation.
 
Q: How much work did you spend in your project?
 
E.G.: The project succumbs a permanent change, because it began as a Solo-Drumming Program and turned into a Band Project and later to a church concert.And so my involvement hasn´t had a time-limit and arised like all my musical ideas out of lust.
 
 
Q: You´ve learned drumming autodidactically. How much discipline do you need for this?
 
E.G.: I taught myself not only drumming, but piano, styrian concertina and acoustic guitar too. The discipline is always the same, but under different conditions as in the ordinary lesson. You have to feel it deep inside, the music, and everything should be voluntary. It was always my desire, to make music and because of this I had the discipline to taught myself, all of those instruments. The desire is the same like the appetite of a Werewolf. The discipline is no linear but more a teleological determination.
 
Q:Do you have any idols?
 
E.G.:My biggest idol is Johann Sebastian Bach. He wrote music, which grooved much more than music, many centurys later, although he didn´t have drums at this time. This music is brilliant. As I started playing drums, I loved Terry Bozzio, at this time he was working with Frank Zappa who just got famous with his album “Zappa live in New York”.
Almost at the same time another drummer was very important for me and this was Jack DeJohnette. Because of him I wanted to do this drumming solo project. He was first, a pianist and turned later into a drummer and I often felt a connection to his personal background, because I played the clarinet first and decided later to start playing drums.
 
Q: You´ve only named Cassical-and Jazz- Musicians. Do you like any Pop-musicians?
 
E.G.: Yes, of course. As a songwriter I love Joni Mitchell and Sting. As a drummer, is jeff Porcaro, who played until his death with Toto, very impressing.
On the other hand many Jazz-Drummer are working with Pop-Musicians. And here I wanna add Vinnie Colaiuta, who is very convincing.  He was long time, the drummer from Sting.
Of course there are many great musicians in Pop-Business, but sometimes they are forced from the producer to play less than they can, to be liked by everybody.
 
Q: Your wishes for the future?
 
E.G.: I want to show my ideas in front of more audience like I do now. What I would be happy about is, that I should get the same respect here in Europe, like I did get in other continents. Here in Europe, the people mostly like musicians from oversea, so it´s very difficult for native musicians to survive. You can see this development also in the area of Endorsement. There we europeans have to do a lot of catching up!
 
 

Interview: Tamara Baumgartner, Graz

 
 
 


 

 

Mein Setup       

Bass: 20" Snares: 14"x5,5",14"x3,5",10"x5,5" Toms:10",12",14",16" Cymbals:1 Zildijan Ride 20",1 Istanbul Ride 18",Istanbul Hihat 14",3 Istanbul Splash 8",8",6",und 2 Wuhan China 20",14",1 Paiste China 18" ,2 Paiste Crash 14",18" 2 Mambo-Cowbell Electronics: 1 Roland JV-1000,Roland Td V6 Drummodul ,LP Congas

da wahnsinn......... - by andy tamme

servus ernst grooveclub
hab dich in regensburg mit no limit gehört und bin begeistert von deiner virtuosität.
spiele selbst schlagzeug und timbales in einer hobby-salsa-band aber so wie du das schlagzeug spielst und den beat "lebst", daß habe ich echt noch nie gesehen!!!
bin ein großer fan von billy cobham und der salsa-band von eddie palmierie. nun hab ich mit dir ein neues idol gefunden.
gruß
anderl (bin aus bayern!)

 

 

 

Ernestos Groove Club

 

 

N E W S

  
 

Download my new  Single "Ahi dohi"
http://musik.elgiganten.dk/servlets/2452685121527Dispatch/35/Call?htmltemplate=./content/v_content.html&t=TRACK&lmid=83230907

http://download.mediamarkt.de/servlets/2452328105705Dispatch/3/Call?htmltemplate=./track/viewtrack.htm&trackid=83230907

http://www.musicload.at/ernestos-groove-club/ahi-dohi/musik/single/7060618_4

http://itunes.apple.com/at/album/ahi-dohi/id364984765

Aktuell gibt`s auch ein CD Projekt mit "The Philharmonics"

Stay in the Groove


 

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